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Beurteilung von Schimmel und Schimmelbekämpfung

Schimmelpilzsporen in der Luft sind allgegenwärtig! Bei erhöhten Werten ist eine Schimmelbekämfpung nicht ausgeschlossen. 

Jedes Schimmelwachstum im Wohnbereich ist prinzipiell unerwünscht. Gesundheitlich problematisch wird die Situation dann, wenn die Konzentration im Innenraum jener außen wesentlich übersteigt oder eine erhöhte Belastung mit pathogenen und/oder allergenen Sporen auftritt. Oft lassen gesundheitliche Probleme auf einen versteckten Schaden schließen und dazu kann auch eine mikrobiologische Untersuchung Klarheit schaffen.

Die Schimmelpilzvermeidung wird durch das Nutzerverhalten beeinflusst

Nährboden für Schimmelwachstum

Ihnen als Nutzer fällt eine entscheidende Rolle im Zusammenhang mit dem Verhalten von Gebäude-Energieverbrauch und einem guten Raumklima zu. Nachhaltige Gebäudekonzepte zeichnen sich dadurch aus, dass Sie als Nutzer durch Verhaltensänderungen bis zu 15% der Energiekosten eingespart können.

Schon zu Beginn der Planung sollten die zu erwartenden Verhaltensweisen der Nutzer berücksichtigt werden. Ob ein Gebäudekonzept letztlich erfolgreich ist, hängt davon ab, dass die Nutzer durch richtige Information und Motivation aktiv mitwirken.

Optimal wäre eine verständlich Aufbereitung der Informationen für die nachfolgenden Nutzergenerationen in Form eines ansprechend gestalteten Nutzerhandbuches. Zumindest sollten die künftigen Raumnutzer Informationen darüber erhalten, dass sie vorerst in ein „feuchtes Gebäude“ einziehen und ihr Nutzerverhalten maßgeblich dazu beiträgt evtl. Schimmelpilzwachstum zu vermeiden.

Schimmelpilz ist Schimmelpilz?
Es sind keine Pflanzen oder Bakterien!

Wichtige Faktoren für das Schimmelpilzwachstum:

  • Feuchtigkeit, Temperatur, Zeit, Nährstoffe, Ph-Wert, Licht, Sauerstoff, Nährboden für Schimmelwachstum

  • Schon nach ca. 2 bis 3 Tagen können Schimmelpilze auf feuchten Wänden anwachsen, wobei die weitere Entwicklung von der Spezies und den Umweltbedingungen abhängt.

  • Schimmelpilze wachsen artabhängig in einem weiten Temperaturbereich, meist zwischen ca. 0 °C und ca. 60 °C.


Aufgrund der Tatsache, dass alle anderen Faktoren nicht oder nur wenig beeinflussbar sind, ist zur es Vermeidung von Schimmelpilzwachstum in Innenräumen entscheidend, die Feuchtigkeit zu reduzieren!!


Daher ist auf das richtige und oftmalige Lüften zu achten!

Art der Lüftung zur vorbeugenden Schimmelbekämpfung

Lüftung Lüftungsstatistik

Ursachen für Schimmelpilzwachstum

Bauseitig – durch Beschaffenheit des Gebäudes:

  • Aufsteigende Feuchtigkeit,

  • Feuchtigkeitseintritt, Balkon bzw. Kamin als Schadensausgang,

  • Mangelhafte Wärmedämmung,

  • Wärmebrücken,

  • Luft- und Windundichtigkeiten,

  • Baurestfeuchte,

  • geringer Luftwechsel,

  • sommerliche Taupunktunterschreitungen

Planung:

  • Innenliegendes Badezimmer,

  • Lüftungsmöglichkeiten,

  • Fensterdimensionen,

  • Kann heute überall gebaut werden?

NutzerInnenseitig:

  • NutzerInnenverhalten,

  • Überbelegung von Aufenthaltsräumen,

  • unzureichende Beheizungsmöglichkeit in alten Gebäuden

  • unsachgemäßes Lüftungsverhalten,

  • unsachgemäßes Feuchtigkeitsabfuhr (z.B. Wäsche trocknen, Kochen, Duschen, Topfpflanzen),

  • unsachgemäße Möblierung, Luftzirkulation wird verhindert

Schimmelbildung in der Praxis: häufig Kombination mehrerer Ursachen!

Messmethoden zur Vermeidung von Schimmelpilzen

Kontaktieren Sie uns bei Interesse oder für genauere Informationen, wir sind gerne für Sie da.